Kynologische Fachbegriffe

Fachbegriffe rund um den Hund

©KarmenRose
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  • Abzeichen: regelmäßige und unregelmäßige Flecken im Fell
  • Befederung: langes Haar an Ohren, Brust, Läufen und Rute
  • Behang: herabhängende Ohren, typisch für einige Jagdhunde
  • Belegen: Hündin decken lassen
  • Black and Tan: Fellfarbe Schwarz mit Loh
  • Blau: anthrazitgraue bis stahlblaue Fellfarbe
  • Blesse: weißer Streifen auf der Stirn
  • Brand: bei dunkelfarbenen Hunden die hellere Abzeichen an Augen, Fang, Körperunterseite
  • Deckakt: Begattung
  • Decken: begatten
  • Drahthaar: kurzes, hartes Deckhaar, meist mit Bart am Fang
  • Fahne: lange herabhängende Behaarung an der Rute
  • Fang: Schnauze des Hundes
  • Fährte: die auf dem Erdboden hinterlassenen „Fußabdrücke“ (z. Bsp. beim Mantrailing)
  • Federn: Befederung, halblange Behaarung, fransenartig, an den Läufen
  • Fehlfarben: nicht im Rassenstandard vorgesehene Fellfarbe
  • Figurant: (Scheintäter) Helfer in der Schutzhundeausbildung und Mondioring, stellt in Schutzkleidung (wattiert, abgesteppt) einen Angreifer nach
  • Flanken: seitliche Bauchregion
  • Gebäude: der Körperbau des gesamten Hundes
  • Geläut: bellen der jagenden Hundemeute
  • Gestromt: dunklere Querstreifen auf hellerem Fell, ähnlich wie beim Tieger aber nicht so auffällig
  • Getigert: tigerartige, unregelmäßige Farbflecken auf andersfarbigem Fell
  • Glasauge: helles Auge mit pigmentloser Iris
  • Hängen: Zustand während des Deckakts, bei dem der Penis des Rüden in der Vagina der Hündin verankert ist
  • Halsung: Halsband
  • Hasenpfote: ovale, flache Pfote
  • Hitze: die Hündin ist empfangsbereit, kann gedeckt werden
  • Hosen: lange Haare an der Rückseite der Oberschenkel
  • Katzenpfote: runde, geschlossene Pfote mit gewölpten Zehen
  • Kippohr: aufrecht stehende Ohr dessen Spitze nach vorne abkippt
  • Knopfohr: hoch angesetztes, nach vorn fallendes, am Kopf anliegendes Ohr
  • Körung: Auswahl, Begutachtung von Zuchttieren
  • Kruppe: das Körperteil zwischen Kreuzbein, den ersten 4 Schwanzwirbeln und Hüfthöcker de Beckens
  • Lauf, Läufe: Beine des Hundes
  • Läufgkeit: Hitze, Brunftzeit der Hündin, der Zeitraum zwischen 2 Läufigkeiten beträgt zwischen 6 Monaten und einem Jahr
  • Lefzen: Lippen
  • Mantel: Farbverteilung im Fell, der meist dunkle Farbfleck liegt wie ein Decke auf dem Rücken des Hundes
  • Maske: dunkler Pigmentierter Fang oder ganzer Gesichtsschädel
  • Merle: ist eine der vielen verschiedenen Farbvariationen des Fells bei Hunden, und besonders in der Colliezucht stark verbreitet. Es verursacht unregelmäßige weiße Flecken im Fell
  • Nickhaut: das „zweite“ Augenlid beim Hund
  • Pfeffer und Salz: Fellfärbung: dunkles Deckhaar mit hellen Spitzen
  • Platten: großfächige andersfarbige Fellflecken
  • Rosenohr: das innere Ohr ist auf der Rückseite nach innen gefaltet, der obere Rand rückwärts und vornüber gebogen, das Innere der Ohrmuschel ist so teilweise sichtbar
  • Rüde: männlicher Hund
  • Rute: Schwanz
  • Schecke: mehrfarbiger Hund, dessen Mantel in kleinere Inseln oder Flecken unterteilt ist
  • Scherengebiss: Unterkieferschneidezähne liegen knapp hinter den Schneidezänen der Oberkiefers
  • Schimmel: weißgrundiges Fell mit kleinen, verschwommenen Flecken
  • schussfest: ein Hunde, er bei Abgabe eines Schusses nicht erschrickt ist schußfest (Jagdhund, Diensthund...)
  • Spurlaut: Hetzlaut des Hundes auf der Spur, ohne das die Beute sichtbar sein muss, Spurverfolgungsbellen
  • Standlaut: Der Laut den der Jagdhund äußert, wenn er vor dem gestellten Wild steht.
  • Stockhaar: das ursprüngliche Haarkleid des Hundes, des Wolfes, mit dichter Unterwolle und mittellangen, schlichen, leicht gekrümmten Grannenhaaren
  • Stop, auch Stopp: Stirnansatz zwischen Schädel und Nasenbein, etwa die Augenpartie
  • Tan: gelbbraune, lohfarbene Fellfarbe
  • Totverbeller: ein Jagdhund, der vor dem verendeten Wild Laut gibt, bis sein Führer bei ihm ist
  • Trikolor: dreifarbig, deutlich erkennbar
  • Trocken: dünne Haut, fettarmes Unterhautbindegewebe, so sind Muskeln, Sehnen Knochnvorsprünge erkennbar
  • Tulpenohr: aufrecht getragenes Ohr mit abgerundeter Ecke, leicht nach vorn gebogene Kante (wie das Blütenblatt einer Tulpe)
  • Überbiss: die Schneidezähne des Oberkiefers überragen die des Unterkiefers
  • Vorbiss: die Schneidezähne des Unterkiefers stehen vor denen den Oberkiefers
  • Wamme: lockere Kehlhaut
  • Welpe: Junghund bis etwa zum zweiten Lebensmonat
  • Widerrist: Schulter, höchster Punkt der Rückenlinie
  • Zangengebiss: die Schneidezähne von Ober- und Unterkiefer stehen genau aufeinander

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